Gottesbilder

"Du sollst dir kein Bild von mir machen"

Im Folgenden soll nur noch von einem Gott die Rede sein, weil dieses Bild den großen Religionen entspricht. Damit soll jedoch nicht festgelegt sein, dass es nur einen Gott geben soll, sondern es handelt sich um eine Vereinfachung der folgenden Ausführungen.

Erich Fromm führt in seinem Buch "Die Kunst des Liebens" aus, man könne Gott niemals positiv definieren, sondern immer nur negativ. Mit anderen Worten kann kein Mensch fassen, was Gott ist, sondern man kann nur vielfach ausführen, was Gott nicht ist.

Gott soll in dieser Abhandlung als der Schöpfer des Universums angenommen werden und gleichzeitig als der Geist, der hinter allen Dingen und allen Wesen des Universums steckt. Auch dies kann niemand sinnvollerweise festlegen. Aber es ist sinnvoll in Abgrenzung zu anderen oft beschriebenen Wesenheiten wie Engeln, Feen, Geistern oder Seelen. Sofern also andere geistige Wesen existieren sollten oder in unserem Denken eine Rolle spielen sollten, so soll der Gott, von dem hier die Rede ist, die geistige Kraft über allem sein.

Gott soll in dieser Betrachtungsweise kein Geschlecht wie weiblich oder männlich haben und soll auch kein Wesen wie beispielsweise ein Mensch sein. dass der Mensch Ebenbild Gottes sei, muss dabei kein Widerspruch sein, weil Gott der Geist wäre, der unter Anderem auch hinter dem Menschen stünde.

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Veröffentlichung am: 17.08.2005
Letzte Änderung: 22.08.2010
Ulrich Sommer